YDE CDM

Der Beitrag ist die zweite neue Hilfe aus dem Wirtschaftsförderungs- und Solidaritätsfonds.

Die Beihilfe deckt drei verschiedene Zeiträume ab:

  • November 2020 bis Januar 2021;
  • Februar bis Juni 2021; und
  • Juli bis Oktober 2021.

Sie richtet sich an die Unternehmen der „gefährdeten“ Sektoren, Unternehmen, die ein Einzelhandelsgeschäft betreiben (sowie einige handwerkliche Tätigkeiten) und Leiter von Organisationen der beruflichen Weiterbildung

Die wichtigsten Zulassungskriterien für Unternehmen sind die folgenden:

  • vor dem 1. Januar 2021 eine Tätigkeit ausgeübt zu haben;
  • in dem Monat, für den die Beihilfe beantragt wird, einen Umsatzrückgang von mindestens 40 % gegenüber demselben Monat des Vorjahres erlitten zu haben. (oder zumindest einem Monat seit Beginn der Aktivität)

Der Zweck der Beihilfe ist die Deckung von Kosten, die nicht bereits durch Kurzarbeit oder andere nicht rückzahlbare Beihilfen oder Versicherungsleistungen gedeckt sind.

Die Höhe der Beihilfe wird wie folgt berechnet:

Methode zur Berechnung des Beihilfebetrags für ungedeckte Kosten

Nicht gedeckte Kosten = (Einnahmen + Kurzarbeit + andere staatliche Beihilfen + erhaltene Versicherungsleistungen) - 100 % der Betriebskosten (75% der Betriebskosten für Juli bis Oktober 2021)

Wenn das Ergebnis "-" ist:

  • Für Anträge von November 2020 bis Januar 2021 sowie Juli bis Oktober 2021:
    • für Kleinst- und Kleinunternehmen: nicht gedeckte Kosten x 90%; und
    • für mittlere und große Unternehmen: nicht gedeckte Kosten x 70%.
  • Für Anträge von Februar bis Juni 2021:
    • für Kleinst- und Kleinunternehmen: nicht gedeckte Kosten x 90%;
    • für mittlere und große Unternehmen: nicht gedeckte Kosten x 70%; und
    • für jede Unternehmensgröße: nicht gedeckte Kosten x 100 % im Falle einer Zwangsschließung oder eines Umsatzverlustes von mindestens 75 % aufgrund sanitärer Einschränkungen

Wenn das Ergebnis "+" ist: Dem Unternehmen wird keine Beihilfe gewährt.

Hinweis: Im Falle einer verpflichtenden Schließung kann jedes Unternehmen, das einen Umsatz aus "Take-away" oder Lieferung erzielt hat, 25 % des Umsatzes 2019 für die Berechnung der ungedeckten Kosten immunisieren.

 

Die Beihilfehöchstgrenzen für Anträge von November 2020 bis Januar 2021 sowie Juli bis Oktober 2021 sind wie folgt:

  • 20.000 € pro Monat für ein Kleinstunternehmen;
  • 100.000 pro Monat für ein kleines Unternehmen;
  • 200.000 pro Monat für ein mittleres oder großes Unternehmen.

Die Beihilfehöchstgrenzen für Anträge von Januar bis Juni 2021 sind wie folgt:

  • 30.000 € pro Monat für ein Kleinstunternehmen;
  • 150.000 pro Monat für ein kleines Unternehmen;
  • 300.000 pro Monat für ein mittleres oder großes Unternehmen.

Diese Beihilfe kann nicht mit der Neustarthilfe (siehe Punkt 1) kumuliert werden, und das Unternehmen muss für jeden Monat, für den es eine Beihilfe beantragt, einen neuen Antrag stellen, spätestens jedoch bis zum 1. Dezember 2021.

Sie finden weitere Informationen, sowie ein Online-Tool um die Beihilfe zu beantragen auf der folgenden Internetseite:

  • Guichet.lu (für Anträge von November 2020 bis Januar 2021);
  • Guichet.lu (für Anträge von Februar bis Juni 2021);
  • Guichet.lu (für Anträge von Juli bis Oktober 2021).

Die Wirtschaftsförderungsbeihilfe ist eine der neuen Beihilfen des Wirtschaftsförderungs- und Solidaritätsfonds.

Sie umfasst einen Zeitraum von Dezember 2020 bis Oktober 2021 und richtet sich an 3 „Gruppen“ von Unternehmen:

  1. „Gefährdete Sektoren“: HORESCA, Tourismus, Veranstaltungen und Unterhaltung;
  2. Tätigkeiten, die unter die frühere Beihilfe für den stationären Einzelhandel fallen;
  3. Leiter von Organisationen der beruflichen Weiterbildung.

Die wichtigsten Zulassungskriterien für Unternehmen sind die folgenden:

- der Betrieb muss bereits vor dem 1. Januar 2021 tätig gewesen sein;

- in dem Monat aktiv sein, für den die Beihilfe beantragt wird;

- in dem Monat, für den die Beihilfe beantragt wird, einen Umsatzrückgang von mindestens 25 % gegenüber demselben Monat des Vorjahres erlitten haben;

- nicht mehr als 25 % des Personals in dem Monat entlassen, für den die Beihilfe beantragt wird.

Hinweis: Der im Monat Januar 2021 erlittene Umsatzverlust darf weniger als 25 % betragen, sofern das Unternehmen während dieses Monats einer von der Regierung beschlossenen Schließungsverpflichtung unterlag;

 

Die Beihilfe wird berechnet, indem die Anzahl der Mitarbeiter mit den folgenden Beträgen multipliziert wird:

  • für Mitarbeiter die arbeiten: 1.250 €/Mitarbeiter/Monat (bis August 2021) ; 1.000 €/Mitarbeiter/Monat (September und Oktober 2021)
  • für Mitarbeiter die in Kurzarbeit sind: 250 €/Mitarbeiter/Monat.

Die Beihilfehöchstgrenze liegt unabhängig von der Größe des Unternehmens bei 100.000 € pro Monat und darf 85 % des Umsatzverlustes nicht überschreiten.

Diese Beihilfe darf nicht mit dem temporären Beitrag zu ungedeckten Kosten (siehe Punkt 2.) kumuliert werden, und das Unternehmen muss für jeden Monat, für den es eine Beihilfe beantragt, bis spätestens 1. Dezember 2021 einen neuen Antrag stellen.

Sie finden weitere Informationen, sowie ein Online-Tool um die Beihilfe zu beantragen auf der folgenden Internetseite: